Nach einem ruhigen Anfang in diesem Jahr habe ich Ende Januar wieder mal was besonderes unternommen: Mein Mitbewohner hat mich drauf gebracht, dass ich mich doch mal aus einem Flugzeug stuerzen koennte, so zum Spass… und Spass wars wirklich! Nachdem ich schon ein paar Wochen ueberlegt hatte, wars dann an meinem Geburtstag so weit: Um 7 Uhr morgens gings los, nach Wollongong im Sueden Sydneys. Nach einer kurzen Einweisung von den Leuten von SkydiveTheBeach und der Ausstattung mit Hose und Sicherheitsgurten fuhren wir dann mit unseren Lehrern zusammen zu einem kleinen Flugplatz. Der Aufstieg mit dem Flugzeug allein war schon atemberaubend: In einer Spirale gings nach oben, direkt am Strand, bis zu einer Hoehe von ca. 14.000 Feet, das sind ungefaehr 4,5km! Die Spannung im Flugzeug nahm immer mehr zu, einer wurde immer bleicher und brauchte schliesslich sogar die Tuete! Man konnte allerdings vor dem Springen nicht kneifen… Der Tandempartner, mit dem man fest verbunden ist, schubst dich einfach von hinten aus dem Flugzeug. Dann spuert man erst mal die Beschleunigung, bis man etwa 220km/h erreicht hat. In dieser Geschwindigkeit fliegt man ca. 20 Sekunden lang in Richtung Erde; Tim, mein Partner, hat mir auch gezeigt, Rechts- und Linkskurven zu „fliegen“. Wie schnell man ist merkt man erst beim Oeffnen des Fallschirms, was ganz gewaltig bremst. So ist man dann nochmal ca. 1 Minute in der Luft, bevor die Landung angesagt ist. Die war auf einer Wiese, nur 50m vom Strand entfernt. Leider konnte ich keine Fotos waehrend und vor dem Sprung machen, aber hier ist ein Bild von den Leuten, die nacher gesprungen sind…

Nach einer kurzen Erholung vom Sprung sind wir dann natuerlich auch noch an den Strand gegangen:

Ein geniales Erlebnis, das ich auf jeden Fall nochmal machen werde, wenn die Gelegenheit passt!
Am Tag drauf war ich dann bei Kirchbergers zum BBQ eingeladen. Die Familie ist vor 9 Jahren nach Australien ausgewandert und wohnt jetzt in Carlingford, ungefaehr 40min mit dem Zug von Sydney. Das ist ganz witzig, die Eltern reden Urbayerisch und die Kinder antworten auf Englisch – einfach zweisprachig! Es gab dann auch einen richtigen Bayerischen Leberkas und Bratwuerstl, aber auch Kaengurusteak – vom Feinsten!
Das ist die Karin mit Larissa und Lucas:

Vom Loewenbraeu gibts nicht viel Neues, ich hab mich mitlerweile eingearbeitet als Kellner krieg auch alles ohne groessere Probleme auf die Reihe. Am 26. Januar, am Australia-Day, haben wir einen neuen Rekord aufgestellt… dort war aber auch von 10Uhr vormittags bis spaet in die Nacht hinein volles Haus! Als Belohnung gabs dafuer danach ein grosses Bier:-) Mitlerweile ist es allerdings wieder ruhiger, manchmal sogar langweilig, weil nur ein paar Leute kommen und man nicht wirklich viel zu tun hat. Aber man kann ja immer mit den Leuten reden… die meisten Deutschen, die dort essen, sind eh sehr froh, dass sie wieder mal auf Deutsch bestellen koennen. So werd ich meine letzten 2 Wochen auch noch ueber die Buehne kriegen…
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